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Mit ‘Gedichte’ getaggte Artikel

Der Wald beginnt nach Sterbenszeit zu duften Die Blüten nicken Abschied vom Balkon Im Fernsehn hören wir von großen Schuften Den kleinen Gangstern geben wir Pardon. Wir selbst begehen ja nur kleine Morde Wir spucken ab und zu in ein Gesicht Wir fühlen uns bestätigt von der Horde Alleingelassen fühlen wir uns nicht. Alleingelassen sind [...]

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Du stiller Schatten. Kerzenduft, verbannt Noch duftend nach verwehter Hoffnung Heimlichen Wünschen, Träumen, barmender Verzweiflung Nach meiner Ahne ahnendem Erschauern. Du Stein. Du höchste Kunst in höchsten Nöten Du Botschaft, wundersam und unerhört. Du Friedensschauplatz, unruhvoller Hafen So fern den Meeren, nah den Galaxien So voll Gesichter, Stimmen, Sinfonien Ich wünscht’ in dir den letzten [...]

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Allen, die gekommen waren, war’s ein Vergnügen, allen, die mitgeholfen haben, eine gelungene Arbeit. Das “Badische Tagblatt” bestätigte in einem Artikel am 21.8.  den Veranstaltern den Erfolg. Deshalb wird die Reihe „Leben Lesen“ fortgesetzt mit noch mehr guten Texten von hoffentlich vielen Interessierten Autoren, Geschichtenerzählern, Musikern. from immediator.de Leben Lesen am 19.8. 19 Uhr Literaturabend [...]

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Sommer Komm, meine Sonne, tränke meine Haut mit Lichtgefühl, durchdringe meine Lider, erweck die Düfte aller Sommer wieder und alle Blüten, die ich je geschaut. Mach aus der Zeit ein kosmisches Gewebe und schmilz die Uhren ein zu schwarzem Schaum. Zieh mich auf deiner Bahn zum Weltensaum, mach mich zum Augenblick, in dem ich lebe. [...]

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Das Gedichtchen stammt aus meiner Studienzeit – Anfang der 70er Jahre in Berlin, als ich sehr verliebt war und verwirrt. Einiges davon findet sich in “Babels Berg” Ein Apfelsinenmond lugt zwischen Ästen Mit Frühlingsahnung kokettiert der Wind Spielt mit dem S-Bahn-Rattern aus dem Westen Er wirft mit Staub und macht uns beide blind. Das schadet [...]

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Bitt euch, ihr edlen Damen, hohen Herrn Wollt ab und zu mit uns die alte Sprache sprechen Die aus dem Urlaut kommt, von Herkunft und Geburt. Wollt nicht das ängstliche Gestammel unterbrechen Das keiner Taktik unterworfen wurd. Bitt euch: gestattet manche rauen Töne Und lasst dem Schmerzgeplagten seine Litanei Das Wahre ist ganz sicher nicht [...]

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SicherGESTELLt

Wenn endlich jeder gegen jeden Und gegen alles sich gesichert hat Dann ist’s soweit: dann können wir verzichten Auch auf das letzte Quentchen Mut Vertrauen, Treue, Hilfsbereitschaft. Kein Fehler schreckt uns mehr. Nur Mitleid wird noch bleiben Und ein sehr dicker Zeigefinger Auf all und jeden Sündenbock zu deuten Außer uns. Wir sind in Sicherheit.

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Hier mal wieder ein Text aus dem Osten. Veraltet? Die Witze vielleicht. Wer schläft, der sündigt nicht: O schöner Spruch! O allumfassender Dispens fürs Unterlassen! Ein kollektives Schnarchen füllt die Gassen Und, dazu passend, leichter Mundgeruch. Die Kissen weich, die Türen fest verschlossen Die Wachen geh’n mit ruhig festem Schritt Und in der Kneipe sitzen [...]

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Abend

Die Sonne geht und lacht mir ins Gesicht „Ermann dich, alter Geck, was hoffst du noch zu schonen? Dein Tag ist flüchtig, also säume nicht Und such dein Glück dort, wo die Wolken wohnen“. Schon steckt sie mir den Himmel an und Feuer zieht Von Berg zu Berg, zum Rhein, zum Rand der Welt. Und [...]

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Abend

Die Sonne geht und lacht mir ins Gesicht „Ermann dich, alter Geck, was hoffst du noch zu schonen? Dein Tag ist flüchtig, also säume nicht Und such dein Glück dort, wo die Wolken wohnen“. Schon steckt sie mir den Himmel an und Feuer zieht Von Berg zu Berg, zum Rhein, zum Rand der Welt. Und [...]

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