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Mit ‘Lyrik’ getaggte Artikel

Das folgende Gedicht ist nicht aus aktuellem Anlass entstanden. Gaddafi ist nicht der erste, gewiss auch nicht der letzte Narr mit Ambitionen und einer zahllosen Gefolgschaft, die nach seinem Tod nahezu unsichtbar wird. Sein Nachlass ist einschüchternd: freigesetzte Waffenarsenale für neue Massenmorde Die Kaiser starben und die Könige sind Nur Marionetten auf globaler Bühne. Die [...]

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Die Sonne geht wieder schlafen Fürs dunkle halbe Jahr Der Nebel lümmelt am Fluss Die Sonne sagt: Ich muss Einmal krankfeiern dürfen Vergessen, vergessen Dass ich so lange und immer zu Fuß Für euch am Himmel war. Ich geb noch den Blättern die Farben Aus Wolken wird mein Bett Schreit nicht, es werde zu kalt [...]

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Immer wieder einmal werde ich gefragt, wie ich in den schlechten Jahren im Osten klarkam: Mit dem Wissen, nie mehr eine qualifizierte Arbeit tun zu dürfen, mit der Ungewissheit, ob es nicht statt in die Freiheit erstmal in den Knast gehen würde. Statt mit Schauspielern Theaterstücke zum Leben zu bringen jobbte ich als Kellner, meine [...]

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Der Wald beginnt nach Sterbenszeit zu duften Die Blüten nicken Abschied vom Balkon Im Fernsehn hören wir von großen Schuften Den kleinen Gangstern geben wir Pardon. Wir selbst begehen ja nur kleine Morde Wir spucken ab und zu in ein Gesicht Wir fühlen uns bestätigt von der Horde Alleingelassen fühlen wir uns nicht. Alleingelassen sind [...]

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Die Sonne seh ich wandern durch mein Zimmer Gesichte, Düfte, Laute lass ich ein Ins träge, wolkenhafte Einsamsein. So wünsch ich mir die Sommertage immer. Im Schatten krummgewachsener Fachwerkgassen Den Blättern lauschend unterm Lindenbaum Schmeck ich den kühlen Quell im Fiebertraum Kann deine weich und rauhe Hand erfassen. Die Rosenblüten sagen: es ist Zeit Und [...]

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Du stiller Schatten. Kerzenduft, verbannt Noch duftend nach verwehter Hoffnung Heimlichen Wünschen, Träumen, barmender Verzweiflung Nach meiner Ahne ahnendem Erschauern. Du Stein. Du höchste Kunst in höchsten Nöten Du Botschaft, wundersam und unerhört. Du Friedensschauplatz, unruhvoller Hafen So fern den Meeren, nah den Galaxien So voll Gesichter, Stimmen, Sinfonien Ich wünscht’ in dir den letzten [...]

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Allen, die gekommen waren, war’s ein Vergnügen, allen, die mitgeholfen haben, eine gelungene Arbeit. Das “Badische Tagblatt” bestätigte in einem Artikel am 21.8.  den Veranstaltern den Erfolg. Deshalb wird die Reihe „Leben Lesen“ fortgesetzt mit noch mehr guten Texten von hoffentlich vielen Interessierten Autoren, Geschichtenerzählern, Musikern. from immediator.de Leben Lesen am 19.8. 19 Uhr Literaturabend [...]

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Sommer Komm, meine Sonne, tränke meine Haut mit Lichtgefühl, durchdringe meine Lider, erweck die Düfte aller Sommer wieder und alle Blüten, die ich je geschaut. Mach aus der Zeit ein kosmisches Gewebe und schmilz die Uhren ein zu schwarzem Schaum. Zieh mich auf deiner Bahn zum Weltensaum, mach mich zum Augenblick, in dem ich lebe. [...]

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Das Gedichtchen stammt aus meiner Studienzeit – Anfang der 70er Jahre in Berlin, als ich sehr verliebt war und verwirrt. Einiges davon findet sich in “Babels Berg” Ein Apfelsinenmond lugt zwischen Ästen Mit Frühlingsahnung kokettiert der Wind Spielt mit dem S-Bahn-Rattern aus dem Westen Er wirft mit Staub und macht uns beide blind. Das schadet [...]

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Bitt euch, ihr edlen Damen, hohen Herrn Wollt ab und zu mit uns die alte Sprache sprechen Die aus dem Urlaut kommt, von Herkunft und Geburt. Wollt nicht das ängstliche Gestammel unterbrechen Das keiner Taktik unterworfen wurd. Bitt euch: gestattet manche rauen Töne Und lasst dem Schmerzgeplagten seine Litanei Das Wahre ist ganz sicher nicht [...]

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