Kriminelle und gewaltbereite Zuwanderer

Bundesarchiv_Bild_183-1988-0317-312,_Alexander_Schalck-GolodkowskiDass mit dem Zustrom von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten auch dessen Konflikte zu uns kommen, kann ebensowenig verwundern, wie der Zustrom von Kriminellen und Stasis im Zuge der Ausreise aus der DäDäÄrr seit den 70er Jahren bis zu deren Zusammenbruch. Sie brachten ihre kriminelle Energie mit – oder den Welt-Verbesserer-Wahn des Marxismus-Leninismus. Manche warfen sich aufs (kriminelle) Reichwerden, manche arbeiten immer noch daran, dä DäDäÄrr wieder aufleben zu lassen. Die meisten wurden ganz normale Bundesbürger.

Zu bezweifeln ist indessen noch, dass afrikanische Warlords, saudische Potentaten, die Herren Assad, Erdogan und andere Premiumkunden der deutschen Waffenexport-Wirtschaft in nächster Zeit Zuflucht am Tegernsee finden, wie einst der Stasioberst, Waffenhändler und Duzfreund von F.J. Strauß, Herr Alexander Schalck-Golodkowski. (Bild aus dem Bundesarchiv, Bild 183-1988-0317-312 / Brüggmann, Eva / CC-BY-SA 3.0)

Die Qualitäten unseres Gemeinwesens – eine ist Meinungsfreiheit, also auch Transparenz der Extreme – werden sich in harten Konflikten behaupten müssen. Schafft es unsere Kultur, überzeugend zu belegen, dass Dominanz keine zukunftsfähige Strategie ist? Dass Aufklärung, kooperativer Ideenreichtum, Wohlstand und Solidarität  der unheiligen Dreifaltigkeit von Gewalt – Macht – Lust  gewachsen sind? Dass das „Leben der Anderen“ in womöglich mühsamen Prozessen mit unserem eigenen zusammen fruchtbar werden kann?

Der Glaube, die Hoffnung, dass es gelingen kann, sind keine Frage der Religion. Religion und Aufklärung müssen sich gegenseitig nicht ausschließen – aber damit sind wir noch ganz am Anfang. Jeder Einzelne. Herdenimpulse und Feindbilder sind tief eingewurzelt – die “Schwarmintelligenz” hat ihre Tauglichkeit zur Konfliktbewältigung bis heute nicht bewiesen, jedenfalls nicht in den “Social Media”. Dort toben sich dieselben Reflexe aus wie im Dreißigjährigen Krieg, im Nationalismus, im Totalitarismus. Sei’s drum: Die Bewegung der Hilfesuchenden richtet sich nicht nur auf den ökonomischen Erfolg, unser Wohlstand besteht nicht nur aus “Anspruchsberechtigung an Sozialsysteme”. Dieser Sozialismus ist kollabiert. Übersehen wir nicht, dass er – wie der Kommunismus – auf dem Holz der kapitalistischen Wirtschaftsform gewachsen ist. Marktwirtschaft, Demokratie, Rechtsstaat bieten indessen genügend Raum für eine Kultur jenseits des Denkens in Zahlen, Klassen, göttlichen Verheißungen, und “Amboss-oder-Hammer”-Schemata. Für Krisen und Konflikte brauchen wir sie, und es gibt sie schon – allerdings nicht in den quotenfixierten Erzählungen der Massenmedien.

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